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29. September 2026 09:00 Uhr Schwammregion Holzwinkel Altenmünster

Wasserpakt Bayern trifft sich

Wasserpakt Bayern trifft sich

Gemeinsam für Wasser und eine starke Region

Am 29. September 2026 treffen sich die Partner des Wasserpakts des Regierungsbezirks Schwaben in der Schwammregion Holzwinkel und Altenmünster. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wasser in der Region besser geschützt, gespeichert und genutzt werden kann. Organisiert wird die Veranstaltung vom Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster e.V., der Regierung von Schwaben und dem Amt für Ernährung. Landwirtschaft und Forsten Augsburg.


Was ist der Wasserpakt?

Der Wasserpakt ist eine freiwillige Vereinbarung für gemeinsamen Gewässerschutz und einen besseren Landschaftswasserhaushalt. Dabei arbeiten verschiedene Partner zusammen. Dazu gehören Ämter, Kommunen und Interessenverbände sowie landwirtschaftliche Organisationen. Mit dabei sind zum Beispiel der Bayerische Bauernverband, der Landesfischereiverband, der Verein des Gas- und Wasserfaches sowie kommunale Partner wie der Bayerische Gemeindetag und der Verband kommunaler Unternehmen. Das Ziel ist: Alle Kräfte sollen gebündelt werden. Die Partner wollen gemeinsam mehr für den Schutz des Wassers und der Gewässer tun. Der Wasserpakt ergänzt dabei die bestehenden gesetzlichen Vorgaben. Die vereinbarten Maßnahmen erfolgen auf freiwilliger Basis.


Was soll erreicht werden?

Gemeinsam sollen geeignete Maßnahmen umgesetzt werden, um den Zustand der bayerischen Gewässer weiter zu verbessern. Gleichzeitig soll der Landschaftswasserhaushalt gestärkt werden. Dazu gehört vor allem:

• Weniger Nährstoffe und Schadstoffe: Weniger schädliche Stoffe sollen aus Landwirtschaft, Siedlungen und anderen Bereichen in Bäche, Flüsse, Seen und Grundwasser gelangen.

• Mehr Wasser im Boden: Böden sollen Wasser besser aufnehmen können. Regenwasser soll möglichst dort versickern, wo es fällt.

• Wasser speichern: Die Landschaft soll mehr Wasser speichern können. Das ist besonders wichtig, wenn es längere Zeit nicht regnet.

• Anpassung an den Klimawandel: Felder und Landschaften sollen so gestaltet werden, dass sie besser mit Trockenheit, Starkregen und anderen Folgen des Klimawandels umgehen können.

Warum ist das wichtig?

Wasser ist eine wichtige Lebensgrundlage. Gleichzeitig verändert der Klimawandel den Wasserhaushalt. Einerseits gibt es häufiger lange trockene Zeiten. Andererseits können Starkregen und Hochwasser auftreten. Eine wichtige Antwort darauf ist das Prinzip der Schwammregion: Regenwasser soll möglichst aufgenommen und in der Landschaft gespeichert werden. Die Landschaft funktioniert dabei wie ein Schwamm. Bei starkem Regen kann Wasser aufgenommen und Überschwemmungen reduziert werden. In trockenen Zeiten steht mehr Wasser zur Verfügung. Davon profitieren Menschen, Landwirtschaft, Natur und Gewässer. Der Wasserpakt bringt deshalb unterschiedliche Partner an einen Tisch. Denn die Herausforderungen beim Wasser können nur gemeinsam gelöst werden. Behörden, Kommunen, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Fischerei und weitere Verbände können gemeinsam mehr erreichen als jeder für sich. Das Treffen des Wasserpaktes am 29. September 2026 in der Schwammregion ist deshalb eine wichtige Gelegenheit, sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam weitere Schritte für einen besseren Umgang mit Wasser zu entwickeln. Gemeinsam für saubere Gewässer, gesunde Böden und eine Landschaft, die Wasser speichern kann.